Ein Science Fiction Roman: Regenträumer

4 Jahre habe ich an meinem Science Fiction Roman “Regenträumer” gearbeitet, jetzt ist er fertig! Fast 600 Seiten Fantasy – wir retten die Welt!

Inhalt

Das Buch handelt in einer Zukunft, die nicht allzusehr in der Ferne liegt. Es könnte sich lediglich um zwei drei Jahre handeln, vielleicht ein bißchen mehr oder weniger.

Die Handlung beginnt mit der Schilderung des Icherzählers, der in der Folge immer wieder in der Geschichte zu Wort kommt, ja eine wesentliche Rolle zu spielen hat. Die Erzählungen und politischen und religions-philosophischen Betrachtungen des Erzählers sind autobiographischer Natur und beschreiben seine Lebenssituation, und wie sich daraus sein weiteres Schicksal entwickelt.

Der Ausgangspunkt der Handlung ist eine ökologische Katastrophe, wie sie auf Grund der globalen Rücksichtslosigkeit im Umgang mit unserer Mutter Erde jederzeit zur Wirklichkeit werden könnte. Überall auf der Erde herrscht ein Mangel an Regen, und die Trockenheit entwickelt sich zur ernsten Bedrohung für alle Lebewesen dieser Welt, die angesichts der Dürre und des Wassermangels zu sterben droht. Viele Tierarten, besonders Vögel, sind bereits ausgestorben, und den wenigen Arten, die noch auf der Erde zu finden sind, droht das selbe VerhängnisMutter Erde selbst droht der Untergang. Sie weiß, daß nur außergewöhnliche Maßnahmen zur Rückkehr der Regengeister führen können.

Deshalb bildet sie, mit Hilfe von Elementarwesenheiten, wie zum Beispiel Zwergen, Elfen und Feen, an verschiedenen Orten dieser Welt unterirdische Kammern, mit welchen es eine besondere Bewandtnis hat.

Die Menschen, welche diese unterirdischen Kammern entdecken, wundern sich über deren pure Existenz und Beschaffenheit, und kommen überraschender­weise  in Kontakt mit spirituellen Wesenheiten, wie zum Beispiel Tiergeistern. Diese Geisthelfer erklären den Entdeckern der Kammer, welche Unternehmungen notwendig sind, um sie zum Leben zu erwecken. Die ausgewählten Personen müssen sich auf die Suche nach einem Schlüssel machen, welcher notwendig ist, um die energetische Schwingung in den Kammern auf ein höheres Potential zu heben, um so auf einer anderen Existenzebene, in der höheren Welt, wie sie die Schamanen kennen, eine besondere Aufgabe zu erfüllen.

Die Suche nach den Schlüsseln erweist sich in der Regel als sehr schwierig und gefahrvoll, denn immer wieder gibt es Kräfte, die auf verschiedene Art und Weise zu verhindern trachten, daß die Auserwählten ihre Aufgaben erfüllen können. Wesentlich ist, daß die Auserwählten eine tiefe Liebe für die Natur und ihre Wesen empfinden und bereit sind, sich mit ihrer ganzen Kraft, für die Belange von Mutter Erde einzusetzen.

Die Schauplätze der Handlung sind über die Kontinente verteilt, und verschiedene Kulturen werden in ihrer Eigenart beschrieben. Die erste Kultur die beschrieben wird, ist die Kultur der Schamanen aus dem Hochland von Peru, weiters spielt die Handlung bei den indigenen Völkern in Nord und Mittelamerika. Ferner begeben wir uns nach Samoa, nach Schottland, nach Indien und Tibet, nach Australien zu den Aborigines, und nach Namibia zum Volk der San.

Textauszug

John War Eagle kroch aus seiner Grube, in der er vier Tage und Nächte gefastet und gebetet hatte. Er raffte seinen knappen Schurz und nahm seine Pfeife in die linke Hand und benutzte die rechte, um besser aus der Grube steigen zu können. Er war zwar einigermaßen geschwächt, doch war er die Strapazen der Hanblechiya-Zeremonie, der sogenannten Visionssuche, seit seiner Jugend gewohnt und es fiel ihm deshalb nicht schwer, den Weg hinunter vom Berg zu finden, an dessen Fuße sich die „Heilige Steinleute-Hütte“, auf Lakota „Inipi“ genannt, befand. Sein Helfer, der zu seiner Unterstützung am Fuße des Berges gewacht und gebetet hatte, erwartete bereits seine Rückkehr und hatte bereits die Steine zur Glut gebracht. Freunde und Mittglieder der Familie War Eagles hatten sich hier versammelt, um zu beten. Es war ein guter Platz. Abgelegen und versteckt vom Getriebe der Welt. Früher hatte man am Paha Matho, dem berühmten Bear Butte gefastet. Doch seit in unmittelbarer Nähe Öl gefördert wurde und sich auch ein Schießplatz am Rande des heiligen Berges befand, versuchten immer weniger Visionssuchende die energetische Kraft des Berges für sich zu erwecken. Bear Butte war seit undenklichen Zeiten ein besonders ausgewiesener heiliger Ort, an dem man sich der Welt der Geister zu öffnen versuchte. Das Volk der Cheyenne und die drei Völker der Sioux, Dakota, Nakota und Lakota beteten seit Generationen hier. Doch seit Jahren wurden die Erhabenheit und die Heiligkeit dieses Kraftplatzes geschändet. Es ist, als würde man zum Beispiel in einer katholischen Kathedrale, mitten vor dem Altar, Kohle abbauen, während die Betenden der Eucharistie folgen. Aber für die Religion der indigenen Völker hatte man kein Verständnis, selbst der Vatikan nicht, der auf dem heiligen Berg der Apachen ein Observatorium errichtete, um Gott mit dem Fernrohr zu betrachten.  Seit 10.000 Jahren, so die Archäologen, wurde dieser Ort regelmäßig aufgesucht, doch nun, im einundzwanzigstem Jahrhundert, wurde dieser Kreis zerstört, und die Kraft der Ahnen verlor sich wie der Rauch des Süßgrases im Wintersturm. Wan(j)blí, der Adler, dessen Aufgabe es war in Achtsamkeit das Land zu behüten, war müde geworden, seine Flügel hatte er lahm am brüchigen Boden wund geschleift, und sein Schnabel war trocken wie der Staub der Badlands. Verschwunden war das Leben aus der Ebene des Graslandes, und nur noch in den verstecktesten Tälern und abgelegensten Höhenzügen der Paha Sapa, der Black Hills, graste noch das letzte dürstende Wild.

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